Willkommen auf der Homepage der Frankfurter Delegation zum National Model United Nations 2015 in New York. Auf den folgenden Seiten erfahren Sie mehr über das NMUN Projekt, unsere Delegation und unsere Arbeit. Wir freuen uns über Ihren Besuch und wünschen Ihnen viel Spaß!

National Model United Nations 2015

New York

22. März - 26. März 2015

 

Wie wichtig es ist, Politik, Kultur und Geschichte andere Staaten zu kennen, Gegensätze und Gemeinsamkeiten zu erkennen und internationale Beziehungen zu verstehen, wird gerade heute besonders deutlich. Konflikte und Kriege prägen manche Teile der Welt, darunter auch Regionen in der Nachbarschaft der Europäischen Union. Wenn wir im Sinne der Menschen, die unter den Auseinandersetzungen leiden, zu einem friedlichen Miteinander beitragen und wenn wir den Frieden für unseren Kontinent bewahren wollen, dann müssen wir die Kompetenzen der internationalen politischen Arbeit erhalten, fortentwickeln und weitergeben.
Die UN-Simulation „National Model United Nations“ kann dazu einen großen Beitrag leisten. Ich freue mich, dass auch in diesem Jahr wieder eine Delegation der Goethe-Universität Frankfurt dabei ist. Das Projekt bietet den Studierenden eine hervorragende Gelegenheit, Einblicke in die Funktions- und Arbeitsweise der Vereinten Nationen zu bieten – einer Institution, deren Bedeutung kaum überschätzt werden kann. Zur Gestaltung der internationalen politischen Beziehungen trägt sie seit ihrer Gründung in der Mitte des 20. Jahrhunderts entscheidend bei.
Die Teilnahme an der UN-Simulation „National Model United Nations“ erschließt den Studierenden wichtige Aspekte der globalen Politik. Für ihr künftiges Berufsleben wie auch für ihr Handeln als Staatsbürger in einer demokratischen Gesellschaft ist das von großer Bedeutung. Ich wünsche allen Mitgliedern der diesjährigen Delegation aus Frankfurt viel Erfolg und anregende Diskussionen in New York.

- Volker Bouffier, Hessischer Ministerpräsident

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

im März 2015 werden 22 junge Studierende der Goethe-Universität Frankfurt am Main am National Model United Nations (NMUN) in New York, dem größten Planspiel der Vereinten Nationen, teilnehmen. Mehr als 2.500 junge Menschen aus aller Welt simulieren in New York die Verhandlungen in wichtigen UN-Organen wie beispielsweise der Generalversammlung, dem Sicherheitsrat oder dem Wirtschafts- und Sozialrat. Für die Mitglieder der NMUN-Delegation der Goethe-Universität wird es eine einzigartige Erfahrung sein, in die komplexe Welt der internationalen Beziehungen einzutauchen.

Das Projekt ermöglicht den Studierenden sowohl einen theoretischen Wissenserwerb über die Vereinten Nationen, als auch vertiefte praktische Kenntnisse über die Arbeitsweise dieser Organisation. Für die Studierenden bietet sich insbesondere die Möglichkeit, in den Sitzungen der jeweiligen Komitees ihre sozialen Kompetenzen wie Kommunikationsfähigkeit und Verhandlungsgeschick zu schulen. Aktuelle Debatten verlangen von den Delegierten eine gründliche und präzise Vorbereitung, weshalb verlässliche Fakten, Positionen, Argumente und Lösungsmöglichkeiten erarbeitet werden müssen. In den Verhandlungen haben die Studierenden dann die einzigartige Möglichkeit erforderliche Fähigkeiten wie das Aushandeln von Kompromissen unter Zeitdruck oder der konstruktive Umgang mit Konflikten zu erlernen, was sie im späteren Berufsleben sicherlich gewinnbringend einsetzen können.

Das weitgehend studentische Projekt, das nun zum 13. Mal in Folge stattfindet, dient nicht nur der Kompetenzentwicklung der Studierenden sondern fördert auch die Attraktivität der Goethe-Universität.

Die Hochschulen sind die Herzkammern unseres Wirtschaftssystems, sie leisten einen wertvollen Beitrag zur Innovationskraft Hessens. Dies zu fördern liegt im Interesse der Landesregierung. Deshalb schafft Hessen für die Hochschulen in den kommenden Jahren verlässliche Planungssicherheit durch Finanzierungsstabilität. Die Grundfinanzierung der Hochschulen wird beispielsweise in 2015 von rund 1,523 Milliarden Euro auf rund 1,549 Milliarden Euro steigen, was einem Zuwachs von 26 Millionen Euro entspricht. Ab 2016 sieht das vom Kabinett verabschiedete neue Hochschulfinanzierungspaket zudem für die Laufzeit des neuen Hochschulpaktes (2016 bis 2020) eine jährliche Budgetsteigerung für die Hochschulen in Höhe von einem Prozent über der Inflation vor. Hinzu kommen auch 2015 weiterhin Mittel zur Qualitätssicherung in der Lehre in Höhe von 92 Mio. €, die Weiterführung des bundesweit einmaligen Hessischen Forschungsförderungsprogramms LOEWE sowie des Hessischen Bauprogramms HEUREKA.

Als Hessischer Wissenschaftsminister würde ich mich freuen, wenn auch Sie das Engagement der Studierenden der Goethe-Universität und damit die Ausbildung unseres akademischen Nachwuchses unterstützen. Der NMUN-Delegation wünsche ich eine erfolgreiche Projektteilnahme, viel Neugierde und wertvolle Erfahrungen in New York.

- Boris Rhein, Hessischer Wissenschaftsminister

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

die politischen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts sind grenzüberschreitender Natur: Die Sicherung des Friedens, die nachhaltige Entwicklung und der Schutz der Menschenrechte sind Aufgaben, die nur gemeinsam bearbeitet werden können. Die Vereinten Nationen (UN) sind hierbei ein wichtiger Ort, an dem die Staaten zusammen arbeiten um diese Aufgaben anzugehen. Dennoch gibt es immer wieder Kritik an den UN, zum einen wird die langsame Arbeitsweise bemängelt und zum anderen wird die Organisation als nicht effektiv genug angesehen.

Einen Eindruck davon, wie die UN wirklich arbeitet, werden Studierende der Goethe-Universität durch eine internationale Simulation, das National Model United Nations (NMUN), erhalten. Sie lernen so die Verfahrensweise der UN besser kennen und entwickeln ein Verständnis dafür, wie internationale Entscheidungsprozesse funktionieren.

Simulationen sind eine Lernmethode, die in Deutschland zunehmend angewandt wird. Studierende können neben der fachlichen Expertise Kompetenzen im Bereich der werden Kommunikationsfähigkeit und der Bewältigung komplexer Probleme erwerben – also Qualifikationen, die in der heutigen Zeit unabdingbar sind.

Als Vizepräsidentin der Goethe-Universität begrüße ich das Engagement der Studierenden im Rahmen des NMUN. Die Teilnahme am NMUN versetzt die Studierenden der Politikwissenschaft in die Lage, das in ihrem Studium erworbene theoretische Wissen sowie die analytischen Kompetenzen praktisch anzuwenden, indem sie in den Verhandlungen Lösungsansätze für drängende weltpolitische Themen diskutieren und erarbeiten.

Die Informationsbroschüre ist ein erster Beleg dafür, dass sich auch die diesjährige Delegation voller Elan dem gemeinsamen Vorhaben NMUN widmet und sich intensiv auf die diplomatische Vertretung der Republik Kuba in New York vorbereitet.

Ich wünsche der Frankfurter Delegation viel Erfolg bei ihrer Teilnahme am NMUN in New York.

- Prof. Dr. Tanja Brühl, Vizepräsidentin der Goethe-Universität Frankfurt am Main

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

im kommenden Jahr werden die Vereinten Nationen siebzig Jahre alt. Doch trotz ihres hohen Alters sind die Vereinten Nationen die einzige Organisation, die allen Staaten eine Plattform für Austausch und die Schaffung gegenseitigen Vertrauens bietet.

Wie dringend dieses Forum gebraucht wird, haben die Kriege und Konflikte gezeigt, die das Jahr 2014 geprägt haben. Umso ermutigender ist es zu sehen, dass junge Menschen sich mit Menschenrechten, Konfliktbeilegungen und dem Selbstbestimmungsrecht der Völker auseinandersetzen wollen. Ein besonderes Beispiel dafür ist die Delegation der Goethe-Universität Frankfurt am Main, die am National Model United Nations (NMUN) in New York im März 2015, der weltweit größten Simulation der Vereinten Nationen, teilnehmen wird.

Die 22 Studierenden der Frankfurter Goethe-Universität werden beim NMUN einzigartige und wertvolle Erfahrungen machen. Sie werden unter realitätsnahen Bedingungen die Verhandlungen und Debatten in den UN-Organen kennenlernen. Und sie werden die Töne zwischen den Zeilen ebenso schätzen lernen, wie das Ausloten diplomatischer Spielräume. Sie tragen damit nicht nur zur Stärkung der Ideen bei, die den Vereinten Nationen zu Grunde liegen, sondern tragen ein besseren Verständnis für internationale Politik zurück in die deutsche Gesellschaft.

Bei der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN) setzen wir uns besonders für die Jugend- und Bildungsarbeit in Deutschland in Bezug auf die Vereinten Nationen ein. Die Teilnahme der Goethe Universität Frankfurt am NMUN trägt beispielhaft dazu bei, die Themen der Vereinten Nationen auch unter den zukünftigen Generationen präsent zu machen. Ich würde mich daher freuen, wenn Sie dieses Engagement gemeinsam mit mir und der DGVN unterstützen.

- Dustin Dehez, Vorsitzender Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen. Landesverband Hessen e. V.

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