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Das NMUN | Das National Model United Nations - NMUN |
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Schon 1946 kamen Studierende aus aller Welt zusammen, um ein Land ihrer Wahl auf internationalem politischem Parkett zu vertreten. Das National Model United Nations, eine langjährig gepflegte Tradition, die es studentischen Delegationen ermöglicht, einen praktischen Einblick in die Arbeitsweise der Vereinten Nationen zu erlangen, ihr erlerntes Wissen anzuwenden, ihre Soft Skills weiter zu entwickeln, sich in englischer Sprache auf Verhandlungsbasis zu verständigen, neue Freunde zu finden und Kontakte in der ganzen Welt zu knüpfen.
Das National Model United Nations, kurz NMUN, wird von einer Nichtregierungsorganisation veranstaltet, die eng mit den Vereinten Nationen zusammenarbeitet. Sie ermöglicht es Jahr für Jahr, dass aus Studenten Diplomaten werden, die die Interessen ihres Staates in den Gremien der Vereinten Nation in New York vertreten. Die Delegation der Frankfurter Johann Wolfgang Goethe- Universität stellt sich dieser Herausforderung nun zum sechsten Mal. Die hochmotivierte und kulturell bunt gemischte Gruppe junger Studierender wird beim NMUN 2008 in New York den afrikanischen Staat Kenia vertreten. Kenia wird zum zweiten Heimatland für die Frankfurter Jungdiplomaten, da sie sich in die Geschichte, die Kultur, die Wirtschaft, die Politik und vieles mehr einarbeiten und –fühlen müssen. Mit diesem Wissen und dem nötigen Handwerkszeug eines Diplomaten vertreten sie Kenia in neun National Model United Nations - NMUN verschiedenen Komitees.
Angefangen in den Komitees der Generalversammlung: das erste Komitee beschäftigt sich mit Abrüstung und internationaler Sicherheit, im zweiten Komitee stehen Wirtschaft und Finanzen im Mittelpunkt und das dritte Komitee befasst sich mit sozialen, kulturellen und humanitären Themen. Des Weiteren ist Kenia im Wirtschaftsund Sozialrat vertreten. Hierunter fallen die wirtschaftliche Kommission für Afrika sowie das Wohn- und Siedlungsprogramm der Vereinten Nationen. Weiterhin gilt es Kenia in der Internationalen Atomenergieorganisation, dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen, sowie der intergouvernementalen Organisation der Afrikanischen Union zu vertreten.
Zu den Aufgaben der Studierenden gehört es, verbündete Repräsentanten anderer Staaten zu suchen, Allianzen zu bilden, Resolutionen zu schreiben sowie in formellen Sitzungen und informellen Verhandlungen die Standpunkte Kenias zu vertreten und seine Ziele durchzusetzen. Hierbei werden weiterhin kulturelles Verständnis, diplomatisches Benehmen und das Verhalten nach den „rules of procedure“ gefragt sein. Die „rules of procedure“ beinhalten die Regeln der Vorgehensweise während der Simulation. Durch diese Regeln wird eine starke, überaus realistische Annäherung an die echte UN ermöglicht und ein reibungsloser Ablauf der Simulation garantiert. Die Eröffnungs- und die Abschlusszeremonie finden im Hauptsitz der Vereinten Nationen statt, so dass die Delegierten nicht nur in die Arbeitsweise eingeführt werden, sondern auch in die heiligen Hallen der Vereinten Nationen eintreten dürfen. |