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Über die Delegierten

Nachfolgend erfahren Sie, wer die einzelnen Delegierten sind und was sie dazu motiviert, an NMUN 2017 teilzunehmen.

 

Rubina Din – 27, Internationale Studien/ Friedens- & Konfliktforschung (M.A.)

Committee: High-level Political Forum on Sustainable Development

Rubina Din

„Durch die Teilnahme an NMUN ergibt sich für mich die Möglich­keit, mit Studierenden aus aller Welt gemein­sam über Ideen und Vorstellungen zum aktuellen Weltgesche­hen zu disku­tieren. Während meines Studi­ums habe ich schon einige Semi­nare zu Inter­nationalen Organisationen und den Vereinten Nationen besucht, nun bietet sich mir die Gelegenheit, mein Wissen in der Praxis anzuwenden und meine Kenntnisse über internationale Politik und Akteure zu vertiefen. Die Herausforderung, auf die ich mich besonders freue, ist es, die Position eines Landes zu vertreten, unabhängig von meiner eigenen Überzeugung und Einstellung. Die Teilnahme am NMUN bietet den Studierenden eine einzigartige Möglichkeit die Tätigkeit im NMUN näher kennenzulernen und hinter die Kulissen zu schauen.“

 

Henning Dabrock – 21, Politikwissenschaft & American Studies (B.A.)

General Assembly First Committee

„Als Diplomat einen Staat vertreten, wer möchte das nicht? Wer hat sich noch nie gewünscht, als ein wichtiger Repräsentant im Ausland aufzutreten? Dies wahr werden zu lassen, am bedeutendsten Ort für internationale Politik auf der Welt, ist grandios. Somit ist die Möglichkeit, in solch einer geschichtsträchtigen Stadt wie New York politisch aktiv zu werden, einer der Gründe, warum ich an den National Model United Nations teilnehmen möchte. Die unglaubliche Anzahl an Menschen, die ebenfalls als Vertreter der verschiedensten Länder zusammenkommen, um in 21 Komitees über weltpolitische Themen zu diskutieren, ist ein zweiter Grund, um mit der Delegation aus Frankfurt nach New York zu reisen. Ich bin mir sicher, der Austausch mit den Studierenden hat einen positiven Effekt und internationale Politik hautnah mitzuerleben, bietet eine neue Perspektive des Lernens.“

 

Absara Gebreab – 26, Politikwissenschaft & Soziologie (B.A.)

Committee: High-level Political Forum on Sustainable Development

dsc_0020„Die Teilnahme am NMUN­-Projekt war schon seit Studienbeginn ein großer Traum: Einmal die Arbeit der UNO simulieren; mit Studier­enden aus aller Welt. Die Sichtweisen von anderen kennenlernen, von­einander und miteinander lernen. Mit dem Studium der Arbeit und Organisationsform der Ver­einten Nationen konnte ich mir eine theoretische Basis schaffen. Bei der traditionellen UN-Simulation kann man direkt vor Ort in den Räumen des Hauptquartiers das Debattieren und Verhandeln lernen. Dies erscheint mir eine einzigartige Gelegenheit, sich als Studierende auf höchstem Niveau mit Themen internationaler Politik auseinanderzusetzen und zugleich verschiedene Standpunkte dazu zu hören. Der Austausch mit Studierenden aus aller Welt und dies im professionellen Rahmen macht das Besondere dieses Projekts aus.“

 

Philipp Kupke – 22, Politikwissenschaften & VWL (B.A.)

Committee: United Nations Environment Assembly

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„Seit zwei Jahren helfe ich bei der Organisation und der inhaltlichen Vorbereitung der MainMUN, dem Model United Nations Ableger aus Frankfurt. Zudem habe ich einige weitere MUNs besucht. Das Konzept der MUNs ist für mich als Politikwissenschaftler sehr lehrreich und faszinierend, da es praktische und theoretische Arbeit im Bereich „Internationale Beziehungen“ verbindet und dabei äußerst viel Spaß macht. Natürlich ist auf jeder MUN-Konferenz auch die „Mutter aller MUNs“ in New York ein Thema und schon nach meinem ersten Wochenende als Delegierter war mir klar, dass ich eines Tages diese Reise nach New York machen möchte. Deshalb bin ich sehr glücklich, dass unsere Fakultät dies im Rahmen eines Kurses ermöglicht und erhoffe mir sehr spannende und lehrreiche Tage, die mir auch bei meiner beruflichen Orientierung helfen können.“

 

Merle Kreczinski – 24, Japanese Studies (B.A.)

Committee: International Atomic Energy Agency

merle-nmun„Die Teilnahme an der NMUN 2017 fördert mein Wissen über eines der bedeutsamsten politischen Institutionen unserer Welt. Nach einem Auslands­semester in Japan ist mein Interesse für die diplo­matischen Beziehungen und die Weltpolitik zunehmend gewachsen. Besonders die Bedeutung der Vereinten Nationen, verschiedene Interessen-gruppen zu einem Ziel zu vereinen und akute Probleme zu erörtern, ist für mich von großem Interesse. Ich freue mich auf die Heraus-forderungen und Konflikte innerhalb der Konferenz, sowie Meinungsdifferenzen kleinerer Streitpunkte. Dabei wünsche ich mir, den Willen zu besitzen, auch nach Stunden solcher Debatten den Stimmanspruch für eine tragbare politische Lösung unseres Landes durchsetzen zu können.“

 

Sascha Lucas – 24, Soziologie & Politikwissenschaft (B.A.)

Committee: Security Council

dsc_0038„Model UN Erfahrung sammelte ich bereits während meiner Schul­zeit und habe seitdem auf diversen Konferenzen in ganz Europa die Welt der Diplomatie in großen und kleinen Komitees, in hektischen Krisenszenarien und langwierigen Vertragsverhandlungen kennen lernen dürfen. Eine Simulation schafft natürlich nicht die Darstellung der Realität als Ganzes, aber doch den gewissen anderen Einblick, den ein Studium nicht zu vermitteln vermag. Man kann viel über diplomatische Umgangs-formen lesen. Den tatsächlichen Umgang mit verschiedenen Individuen, die genauso bedient werden wollen wie staatliche Interessen, schafft dagegen nur die Übung. Nicht zuletzt macht der Faktor Mensch eine Menge aus und in den letzten Jahren brachte MUN auch einige Freundschaften hervor und die großen Entscheidungen fallen doch immer wieder beim Socializing. Ich freue mich nun und bin gespannt auf die nächste Herausforderung in New York mit einem tollen Team und ganz neuen Erfahrungen.“

 

Alexandra Boc – 25, Internationale Studien/ Friedens- & Konfliktforschung (M.A.)

General Assembly Third Committee

Alexandra Boc„Als Studentin des Masterstudien-ganges Internatio­nale Studien/ Friedens- und Konfliktforschung bin ich mit internationalen Organisa­tionen vertraut. Trotzdem finde ich es immer wieder spannend zu sehen, welchen Einfluss diese Organisationen auf das internationale Geschehen haben und wie sie eigentlich die Welt in der wir leben prägen.  Die Teilnahme am National Model United Nations 2017 empfinde ich als eine einmalige Chance, praktische Erfahrungen zu sammeln und mir einen exklusiven Blick hinter die Kulissen der Vereinten Nationen zu verschaffen. Ich freue mich auf die Auseinandersetzung mit politisch relevanten Themen und über den Austausch mit gleich motivierten Studenten aus der ganzen Welt.“

 

Sena Ilkilic – Politikwissenschaft (M.A.)

Committee: Office of the United Nations High Commissioner for Refugees

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„Der Schwerpunkt meines derzeitigen politikwissenschaftlichen Masterstudiums in Frankfurt a.M. liegt auf den internationalen Beziehungen. Hierbei interessiere ich mich sehr für die Arbeitsweise und Funktionen von internationalen Organisationen. Besonders die Vereinten Nationen sind eine Organisation, die mich sehr anspricht, da sie eine weite Bandbreite an Themen behandeln und sich weltweit mit den aktuell bestehenden Problemen befassen. Am stärksten interessiert mich das Themengebiet der nachhaltigen Entwicklung, da es nicht nur für die Lebensqualität von heute relevant ist, sondern darüber hinaus auch eine wichtige Grundlage für den Lebensraum von zukünftigen Generationen liefert. Nachdem ich diesen Sommer mein Wissen über die Vereinten Nationen im Rahmen eines Seminars an der Goethe Universität-Frankfurt vertiefen konnte, blicke ich gespannt auf das im kommenden Jahr stattfindende NMUN in New York.“

 

Robert Fedler – Politikwissenschaft & Geschichte (B.A.)

General Assembly First Committee

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„Vor einiger Zeit hatte ich die Gelegenheit, an der Model United Nations in Schleswig-Holstein teilzunehmen. Dieses Erlebnis wollte ich unbedingt vertiefen, was mir durch das Seminar „Vereinte Nationen“ auch gelungen ist. Die Faszination, die die Politik und gerade die ganz reale Gestaltungsmacht aus­üben, ist etwas, das ich gerne hautnah erleben möchte. Insofern ist die Chance, nach New York zu fliegen – in diese besondere Stadt – und in das Herzstück der UN vorzudringen, etwas, das ich schon immer angestrebt habe. Bei den ersten Treffen im Vorfeld fiel mir auf, wie kompetent und angenehm die Menschen sind, die dieses Abenteuer mit mir erleben werden. Auch auf diese Dimension, das Miteinander, freue ich mich sehr. Da ich viele Freunde im englischsprachigen Ausland habe, erhoffe ich mir zu guter Letzt, an Sprachkompetenz dazu zu gewinnen und von einem guten Sprecher zu einem sehr guten zu werden.“

 

Kaya Detschlag – 26, Japanologie & Jura

Committee: Security Council

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„Seit der Teilnahme an meinem ersten MUN hat mich die Welt der Diplomatie in ihren Bann gezogen. Das interkulturelle Verhandeln, die detaillierte Vorbereitung als Delegierte, die Einzigartigkeit jedes Komitees und die streng einzu-haltenden Verhaltensregeln der Vereinten Nationen – alle diese Faktoren tragen zu der unbeschreib-lichen Atmosphäre einer solchen Simulation bei. Durch meine Teilnahme an vielen MUNs in Europa hat sich meine Begeisterung für das Planspiel noch verstärkt und ich hatte die Möglichkeit, viele verschiedene Länder zu repräsentieren und mein erworbenes Wissen aus politischen Erfahrungen und juristischen Seminaren anzuwenden. Bereits 2015 hatte ich die Gelegenheit, das NMUN zu besuchen und war sehr beeindruckt von der Größe und thematischen Genauigkeit der Konferenz. Mich mit vielen, an internationaler Politik interessierten jungen Menschen aus aller Welt auszutauschen und gemeinsam Lösungsansätze für aktuelle Probleme zu finden, erfüllt mich bereits jetzt mit Vorfreude und Spannung!“

 

Nathalie Ferko – 23, Politikwissenschaft & Skandinavistik (B.A.)

Committee: Commission for Social Development

Nathalie Ferko

„Mit über 5.000 Studie­renden aus aller Welt ist das National Model United Nations in New York die größte UN-Simulation. Die Inter-nationalität der Simu­lation und die atemberau­bende Kulisse, die New York und das UN-Hauptquartier bieten, gibt einem das Gefühl, in der inter­nationalen Politik ange­kommen zu sein. In die Rolle eines Diplomaten zu schlüpfen, ist für mich als Politikstudentin mit dem Schwerpunkt “Internationale Beziehungen” eine Chance, intellektuelle und kulturelle Erfahrungen zu sammeln und zu erweitern. Letztes Jahr bekam ich die Gelegenheit, das erste Mal an der NMUN teilzunehmen und Usbekistan zu vertreten. Sich in die Position eines anderen Landes hineinzuversetzen, mit einer anderen Landespolitik und Weltanschauung zu argumentieren, macht den besonderen Reiz von MUNs aus – dadurch wird einem eine andere Sichtweise auf internationale Politik eröffnet. Ich freue mich bei der NMUN 2017 auf spannende Verhandlungen und interessante Debatten und die erneute Herausforderung, sich in die Politik eines anderen Landes hineinzuversetzen.“

 

Róza Hajdú-Molnar – 25, Internationale Studien/ Friedens- & Konfliktforschung (M.A.)

Committee: United Nations Human Settlements Programme

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„Die Teilnahme an der NMUN sehe ich als eine einzigartige Möglichkeit, die Rolle eines Diplomaten zu übernehmen und seine Heraus-forderungen und Arbeitsweisen kennenzulernen. Dabei finde ich es wichtig, durch die Vorbereitung neben dem theoretischen Wissen, praxisnahe Kompetenzen, wie Verhandlungsfähigkeit und das Verfassen von Reden und Positions-papieren zu erlernen und zu stärken. Außerdem ist es sehr spannend, ein anderes Land zu vertreten und sich mit dessen Positionen in der Weltpolitik zu befassen. Durch die Auseinander-setzung mit aktuellen Fragen der globalen Politik aus den verschiedenen Perspektiven erhoffe ich mir, ein erweitertes Bild über die komplexen internationalen Beziehungen zu gewinnen. Ich freue mich auf diese außergewöhnliche Erfahrung in New York.“

 

Tilmann Hartung –  29, Internationale Studien/ Friedens- und Konfliktforschung (M.A.)

Committee: International Atomic Energy Agency

„Bereits seit meiner Jugend habe ich den Traum, eine diplomatische Laufbahn einzuschlagen, aber wie wird man eigentlich Diplomat? Man kann es nicht wirklich studieren, auch wenn mein Bachelor-Studium in Nahoststudien und Politikwissenschaft sowie mein Master-Studium in Friedens- und Konfliktforschung bereits in diese Richtung tendieren. Die Welt der MUNs habe ich erst vor kurzem kennengelernt und finde, dass es kaum eine bessere Möglichkeit gibt, sich auf eine professionelle Art und Weise mit anderen jungen Menschen auf internationaler Ebene auseinanderzusetzen, zu vernetzen und zu kooperieren. Ich freue mich auf die Erfahrung, beim NMUN 2017 ein fremdes Land zu repräsentieren, sich in dessen Rolle hineinzuversetzen und zusammen mit anderen Delegierten um gemeinsame Lösungen zu verhandeln.“

 

Victoria Siegismund – Politikwissenschaft (M.A.)

Committee: Commission on the Status of Women

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„Die NMUN-Konferenz bietet in meinen Augen die ein­malige Gelegenheit, einen direkten Einblick in die internationale Diplomatie zu erhalten und sich der multilateralen Lösung globa­ler Probleme zu widmen. Als Master-Studentin der Politik­wissenschaft mit dem thema-tischen Schwerpunkt Internationale Beziehungen freue ich mich darauf, meine während des Studiums erworbenen Kenntnisse nun in der weltweit größten UN-Simulation anwenden zu können. Eine besondere Herausforderung stellt dabei zweifelsohne die Notwendigkeit dar, aus der gewohnten nationalen Perspektive herauszutreten und die Interessen eines anderen Staates zu vertreten. Die „diplomatische Empathie“, die uns Teilnehmenden dadurch vermittelt wird, ist meiner Ansicht nach eine häufig unterschätzte Kompetenz auf dem internationalen Parkett und kann langfristig einen wichtigen Beitrag dazu leisten, die multilaterale Kooperation zu fördern. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit anderen politisch interessierten Studierenden aus aller Welt und auf eine ereignisreiche Zeit in New York!“