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Grußworte

Begrüßung durch den Hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier (CDU) sowie die Präsidentin der Goethe-Universität Frankfurt, Prof. Dr. Birgitta Wolff.


Grußworte des Hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier (CDU)

„Institutionen, in denen verschiedene Nationen sich austauschen, zusammenarbeiten und gemeinsame Probleme lösen, sind große Errungenschaften der internationalen Politik und Diplomatie. Eigene Interessen zu formulieren, andere Interessen zu verstehen und gemeinsam nach einem Ausgleich zu streben, ist eine Grundlage für ein friedliches Miteinander und für eine positive Entwicklung in der Welt. Seit über 70 Jahren ist die Arbeit der Vereinten Nationen auf die Bewahrung des Friedens und des Völkerrechts, auf den Schutz der Menschenrechte sowie auf die Entwicklung im wirtschaftlichen, sozialen, humanitären und ökologischen Bereich gerichtet. Die Vereinten Nationen sind eine wertvolle überstaatliche Organisation.

Dass Studierende aus aller Welt die Möglichkeit bekommen, die Arbeit der Vereinten Nationen kennenzulernen und nachzuvollziehen, ist wichtig. Wichtig für das Verständnis der beteiligten jungen Menschen, denen die National Model United Nations einen Einblick in einen zentralen Bereich der Diplomatie und der internationalen Politik bietet. Und wichtig für die Staaten und Gesellschaften, in denen sie ihre Erfahrungen und Kenntnisse einbringen werden.

Ich freue mich, dass sich die Goethe-Universität Frankfurt an der National Model United Nations beteiligt. Sie öffnet damit ihren Studierenden eine besondere Perspektive. Die aktuelle Delegation begleiten meine besten Wünsche.“

Volker Bouffier (© Hessische Staatskanzlei)

Grußworte der Präsidentin der Goethe-Universität Prof. Dr. Birgitta Wolff

„Sehr geehrte Damen und Herren,

die Charta der Vereinten Nationen ist vor über sieben Jahrzehnten in Kraft getreten. Seit ihrer Gründung dient die Organisation als Ort, an dem Staaten zusammenkommen, um über die gemeinsame Zukunft zu verhandeln. Dabei hat die UNO große Leistungen für die Welt erbracht und sie zeigt auch am heutigen Tage, dass globale Herausforderungen nur durch gemeinsames Handeln angemessen bearbeitet werden können.

Wie gemeinsames Handeln entsteht und Delegierte aus aller Welt zusammen über den richtigen Weg bei der Lösung aktueller Herausforderungen diskutieren, bildet die „National Model United Nations“ im Kleinen ab. Im Zuge dieses Lernprojekts schlüpfen die Studierenden eine Woche lang in die Rolle von Diplomatinnen und Diplomaten und vertreten die Position „ihrer“ Staaten realistisch. Sie erleben, wie mühsam das Aushandeln von Kompromissen sein kann, erhalten Einblicke in die Arbeit der Vereinten Nationen und sammeln erste praktische Erfahrungen. Die Studierenden bringen sehr viel Zeit und Engagement auf, bis sie zur Konferenz nach New York fahren und eignen sich im Vorbereitungsprozess sowie auf der Konferenz wichtige Schlüsselqualifikationen für ihr späteres Berufsleben an.

Ich freue mich sehr, dass die langjährige Tradition von Frankfurter Delegationen bei der NMUN fortgesetzt wird und die Goethe-Universität auch 2019 wieder in New York vertreten sein wird, und das in einer ganz besonderen Zusammensetzung. Die diesjährige Delegation steht ganz im Zeichen der transatlantischen Freundschaft. Zum ersten Mal kooperiert die Goethe-Universität mit der University of Texas at San Antonio (UTSA) und tritt als gemeinsame Delegation in New York auf. Diese internationale Zusammenarbeit entspricht dem Anliegen der Goethe-Universität, den Wissensaustausch über Grenzen hinweg zu fördern.

Als Präsidentin der Goethe-Universität unterstützte ich die diesjährige Delegation von ganzem Herzen. Das NMUN-Projekt steht dafür, dass Studierende an der Goethe-Universität nicht nur eine hochwertige Bildung erhalten und von exzellenter Forschung profitieren, sondern auch außergewöhnliche und bleibende Erfahrungen machen können. Auf diese Weise werden aus jungen Menschen Führungspersönlichkeiten – sei es in Politik, Wirtschaft oder Forschung. Daher bitte ich Sie, das NMUN-Team tatkräftig zu unterstützen.“

Prof. Dr. Birgitta Wolff (©Uwe Dettmar/Goethe-Universität)