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Über die Delegierten

Nachfolgend erfahren Sie, wer die einzelnen Delegierten sind und was sie dazu motiviert, an NMUN 2019 teilzunehmen.


Tim Degener – B.A. Politikwissenschaft
General Assembly / MainMun

„Model United Nations Konferenzen waren der Auslöser für mein politisches Interesse. Nachdem ich in der Mittelstufe durch einen Kurs an Schülerkonferenzen teilgenommen hatte, wusste ich um meinen Bildungsweg. Bei diesen Konferenzen hörte ich auch zum ersten Mal von den großen MUN Konferenzen in New York und hatte seitdem den Wunsch, eines Tages zur „Mutter aller MUNs“ zu fahren.

MUN-Konferenzen weckten meine Leidenschaft für Diskussionskultur. Ich lege viel Wert auf gerechte, zielorientierte Debatten, sei es eine Meinungsverschiedenheit im Alltag oder eine politische Debatte. Die Verfahrensregeln der UN bieten dafür die perfekte Grundlage, da keines der gleichgestellten Mitglieder einen Nachteil hat. Die Arbeit als Vorsitzender eines Komitees bei unserem eigenen MUN hatte mir besonders zugesagt, da ich einen tiefen Einblick in das Regelwerk bekam und die Feinheiten dieses entdecken konnte.

Ich freue mich, ein Teil der diesjährigen Delegation zu sein.“

Joschka Frech – M.A. Internationale Studien Friedens- und Konfliktforschung
Conference of the Parties/Public Relations

„Für das NMUN kommen zahlreiche junge Menschen aus allen Teilen der Erde nach New York, um die wichtigen globalen Probleme unserer Zeit zu diskutieren und Lösungsansätze zu entwickeln – allein diese tolle Vorstellung ist schon Motivation genug für mich, daran teilzuhaben. Ich freue mich dabei besonders darauf Frankreich zu vertreten: ein Perspektivwechsel, durch den ich viel über globale Zusammenhänge lernen kann und natürlich ebenso eine Menge über unseren Nachbarn. Ich bin motiviert in den nächsten Monaten viel Wissen über Frankreich und seine Rolle in der internationalen Gemeinschaft aufzusaugen. Es wird spannend, die drängenden globalen Themen aus dieser anderen Perspektive zu betrachten. Denn ich bin überzeugt: Große Probleme, wie der Klimawandel und alle seine sozialen, politischen und ökologischen Folgen, kennen keine Grenzen, sie erfordern weitgreifende diplomatische Bemühungen auf Augenhöhe – und auf Basis einer starken UN.“

Selen Gökdemir – M.A. Politikwissenschaft
General Assembly 3/Public Relations

„Mein Auslandssemester in St. Petersburg, Russland während meines B.As in Soziologie war prägend für mein heutiges Interesse am politischen Weltgeschehen und den internationalen Beziehungen. Deshalb entschied ich mich dazu, meinen M.A entsprechend meiner verstärkten und zum Teil neu gewonnen Interessen auszurichten. Seit 2017 studiere ich daher Politikwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt.

Während meines Auslandsaufenthaltes wurde mir der enorme Stellenwert der interkulturellen Kommunikation bewusst, welche ich als grundlegende Voraussetzungen für unsere international und global geprägte Gesellschaft ansehe. Grundlegend ist dies vor allem, um immer wieder neue Perspektiven einnehmen und somit unterschiedlichste Ansichten nachvollziehen zu können.

Daher freue ich mich sehr auf die interkulturelle Erfahrung durch unsere Kooperation mit den Studierenden der UTSA und bin bereit, meine Erfahrungen, mein Wissen und mein Können in der New Yorker Konferenz unter Beweis stellen zu können.“

Sebastian Hanak – M.A. Internationale Studien Friedens- und Konfliktforschung
Special Committee on Peacekeeping Operations (C34) / Fundraising

„Die Vereinten Nationen sind die der Inbegriff des Multilateralismus und der „Roundtable“ an dem jene Probleme angegangen werden können, die kein Staat dieser Welt im Alleingang lösen kann. Doch auch die UN sind nicht frei von Problemen, die divergierende Sichtweisen und Interessen nun mal mit sich bringen. Mängel beim Menschenrechtsschutz und die Unfähigkeit angemessen auf die grausamsten Konflikte unserer Zeit zu reagieren, sind nur zwei der vielen Problemfelder, mit denen die Vereinten Nationen sich selbstkritisch auseinander setzen müssen.

Ich persönlich sehe die Teilnahme an den NMUN 2019 also nicht nur als eine Chance, Verhandlungsprozesse zu verstehen, oder die Kunst der Diplomatie zu erlernen, sondern ebenso als Möglichkeit die Dynamiken und Strukturen zu erfassen, die eine dringende Reform der UN so unglaublich schwer machen.

Ich freue mich sehr auf eine lehrreiche Zeit in New York und kann es kaum erwarten in den Flieger zu steigen!“

Alina Hornbostel – B.A. Politikwissenschaft & Soziologie
General Assembly 2/Public Relations

„Der ständige globale politische Wandel und die damit einhergehenden Veränderungen und Unsicherheiten stellen die internationale Zusammenarbeit immer wieder vor wachsende Herausforderungen. Ich bin überzeugt von der Wichtigkeit des internationalen Austausches auf wirtschaftlicher, politischer und sozialer Ebene.

Durch mein Studium und meine Arbeit für die GIZ habe ich einen großen Bezug sowohl zu den Themen der Entwicklungszusammenarbeit als auch zu den relevanten Genderthemen.

Ich freue mich sehr darauf, das Konstrukt der UN hautnah kennenzulernen und praxisnah zu verstehen. Mir wird durch die Teilnahme bei Model United Nations die große Chance geboten, den Entstehungs- und Verabschiedungsprozess von Resolutionen mit zu erleben und zu gestalten. Ich freue mich außerdem auf den internationalen und interkulturellen Austausch, auf lösungsorientierte, fachliche und politische Diskussionen und die gemeinsame Erarbeitung von Lösungsansätzen.“

Freya Hudson – M.A. Soziologie
Security Council / Fundraising

„Durch die Stärkung der drei Säulen der Vereinten Nationen -Sicherheit, Entwicklung und Menschenrechte- können wir eine friedlichere, prosperierendere, und gerechtere Welt für nachfolgende Generationen bauen (Vgl. Ban Ki-Moon). Dieses Zitat fasst meine Wünsche und Hoffnungen für die Zukunft globaler Politik zusammen. Durch Globalisierung rücken wir alle ein wenig näher, die Ozeane und Grenzen verlieren ihre Trennungsmacht sobald sich Nationen in einem gemeinsamen Forum zusammentun. Es wird Zeit uns selbst nicht mehr nur als Individuen zu sehen, sondern als Vertreter der Menschheit. Eines Tages werden wir vielleicht sogar über unseren nationalen Tellerrand hinausblicken und uns alle als Angehörige einer geeinten Welt verstehen, die UN ist ein erster Schritt in diese Zukunft, die allen Menschen Freiheit, Gleichheit und Schutz verspricht. Wir sollten nicht auf das schauen, was uns trennt, sondern auf das was uns eint. Es gibt viele die dies als Utopie abtun würden, als unerreichbares Ziel, doch genauso hat es auch Menschen gegeben, die behaupten haben der Mond sei unerreichbar. Wer aufgibt ohne es zu versuchen, hat verloren bevor es begann. Ich bin nur eine Person, ein unmessbar kleiner Moment in einen unendlichen Universum, doch selbst die größten Dinge bestehen aus den kleinsten Atomen.“

Arpi Kouyoumdjian – B.A. Politikwissenschaft & Rechtswissenschaft
General Assembly 2/Public Relations

Martin von Langenthal – M.A. Internationale Studien Friedens- und Konfliktforschung
United Nations Environment Assembly/Fundraising

„Ich muss immer wieder zugeben, dass ich Idealist bin. Ich glaube daran, dass der Multilateralismus der beste Weg ist um die zahlreichen Probleme der zunehmend globalisierten Welt zu lösen. Die Vereinten Nationen sind der Inbegriff des Multilateralismus und der Völkerverständigung. Die New York MUN mit Studenten aus aller Welt spiegelt das wieder. Als Verfechter der UN ist man oft leidgeprüft, gerade in jüngster Zeit in der es zu viele Beispiele gibt in der die UN hinter Erwartungen zurückgeblieben ist. Daher ist es für mich aufregend zum einen an der Konferenz teilzunehmen und viele gleichgesinnte kennenzulernen. Zum anderen aber freue ich mich auf die Arbeit innerhalb der Joint Delegation mit den US-amerikanischen Studenten. Der intensive, transatlantische Austausch innerhalb unserer Delegation wird das Erlebnis NMUN schon vor der Konferenz prägen und bereichern.“

Mona Masumi – M.A. Internationale Studien Friedens- und Konfliktforschung
United Nations Development Programme / Fundraising / MainMun

„Durch mein Studium habe ich mich bereits eingehend mit der Arbeits- und Organisationsweise von internationalen Organisationen und insbesondere den UN befasst. Die Teilnahme am NMUN bietet mir die einmalige Chance, die Theorie mit der Praxis zu verbinden, die Arbeit von internationalen Organisationen persönlich zu erleben und diplomatische Verhandlungsprozesse aktiv mitzugestalten.

Es ist mir ein besonderes Anliegen, mich intensiv mit zukunftsrelevanten Fragestellungen auseinanderzusetzen, die zur Lösung gesellschaftspolitischer Herausforderungen beitragen. Daher empfinde ich es als spannend, hautnah den Einfluss der UN auf politische und gesellschaftliche Prozesse mitzuerleben.

Eine besondere Herausforderung, auf die ich mich freue, sehe ich darin, unabhängig von meiner eigenen Einstellung, die Position einer Nation zu vertreten. Auch freue mich auf den anregenden Austausch mit Studierenden aus aller Welt und bin mir sicher, dass meine Teilnahme am NMUN einen positiven Beitrag zur Völkerverständigung sowie zur internationalen Zusammenarbeit leisten wird.“

Tsisia Ninikelashvili – B.A. Politikwissenschaft & Rechtswissenschaft
United Nations Children’s Fund/MainMUN

„Während meines Studiums der Politikwissenschaft legte ich meine Schwerpunkte auf den Teilbereich internationale Politik und internationale Beziehungen. Dementsprechend ist eine UN-Simulation die praktische Anwendung meines theoretischen Wissens.

Die Teilnahme an der NMUN 2018 stellte für mich als Politikwissenschaftlerin eine einzigartige Möglichkeit dar, die Welt der Diplomatie und die praktische Arbeitsweise der Vereinten Nationen kennenzulernen – und das auch noch in der Stadt, in der sich das Hauptquartier der weltweit größten Internationalen Organisation befindet: In New York. ich freue mich, dass ich zum zweiten Mal diese Möglichkeit bekomme.

Auf der kommenden NMUN-Konferenz möchte ich meine Erfahrungen über die Verhandlungstechniken, Abläufe und Prozesse einbringen und somit zur Stärkung unserer Delegation beitragen. Ich freue mich, ein Teil der Frankfurter NMUN-Delegation zu sein und neue junge Menschen aus der ganzen Welt zu begegnen.“

Hannah Reichhardt – M.A. Internationale Studien Friedens- und Konfliktforschung
United Nations Educationals, Scientific and Cultural Organization / Fundraising

„Die Möglichkeit die UN in New York besuchen zu können und in einer Simulation bereits als Studierende wirken zu können, stellt für mich eine außergewöhnliche Chance dar, meine Er-fahrungen mit internationaler Politik um eine Innenperspektive zu erweitern. Diese Teilnahme unterstützt und fördert die weiteren Teilnehmer*innen und mich als zukünftige politisch handelnde Generation in einer globalisierten Welt.

Ich freue mich darauf, meine unterschiedlichen politischen, diplomatischen, kulturellen und sozialen Fähigkeiten innerhalb des Model United Nations in New York und unserer Delegation zu vertiefen und an den mir bevorstehenden ungewohnten Aufgaben zu wachsen. Bereits die Vorbereitungen sind für mich eine spannende Phase und ich freue mich auf eine großartige Zusammenarbeit mit den weiteren deutschen und US-amerikanischen Teilnehmer*innen und auf eine bunte Zeit voller Diskussionen, Debatten und Prozessen.“

Thomas Siurkus – B.A. Politikwissenschaft / Staatsexamen Rechtswissenschaft
United Nations Economic and Social Council / Public Relations

„Die Erfahrungen innerhalb der Europäischen Union zeigen, wie anspruchsvoll es zu Zeiten sein kann, eine Einigung innerhalb eines Kreises von 28 Staaten desselben Kontinents zu erzielen. Wie kann dann eine Organisation, der 193 Mitgliedsstaaten von sechs Kontinenten angehören, die verschiedene Kulturen einbringen, unterschiedliche Regierungssysteme besitzen und jeweils eigene Interessen verfolgen, solch eine Aufgabe meistern? Die Vereinten Nationen gehen diese Aufgabe tagtäglich an und versuchen gemeinsam Antworten auf Fragen zu finden, die die Welt bewegen. Gerne würde ich einen Blick hinter die Kulissen der Weltorganisation werfen und lernen, wie die Arbeit der Vereinten Nationen im Kleinen funktioniert. Die Teilnahme bei NMUN bietet mir die Möglichkeit, in die Rolle eines Diplomaten zu schlüpfen und selbst zu erleben, wie aus 193 verschiedenen Meinungen ein Kompromiss entsteht, der getragen wird von „we the peoples“.“

Michael Strohbach – B.A. Politikwissenschaft & Rechtswissenschaft
World Food Programme / Fundraising

„In meinem Studium beschäftige ich mich viel mit Prozessen und Abläufen von internationalen Organisationen, in der Regel aus der wissenschaftlichen und theoretischen Sichtweise. Bereits für die NMUN 2018 war ich Teil der Frankfurter Delegation und konnte zum einen mein Können als Delegierter unter Beweis stellen und zum anderen erleben, wie es sich anfühlt als Delegationsleiter den Mitdelegierten mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Für mich als politisch interessierten Menschen ist New York mein persönliches Mekka. Aus der ganzen Welt kommen Studierende zusammen um den UN-Spirit zu leben, gemeinsam zu debattieren und in die Rolle eines Diplomaten zu schlüpfen. Zu guter Letzt freue ich mich auf die Kooperation mit Studierenden der San Antonio University of Texas und natürlich auch mit den Frankfurter Delegierten um bestmöglich Frankreich zu repräsentieren.“

Alice Rose Teschabai-Oglu – M.A. Politikwissenschaft
General Assembly 3 / Public Relations

„Eine Karriere als Diplomatin anzustreben schwebte mir schon seit der Schulzeit im Kopf herum. Mein Studium half mir dabei die UN in neuem, kritischen Licht zu beobachten. Die Vereinten Nationen haben noch einige Schwächen und sind, leider, nicht eine wunderbar funktionierende friedliche Vereinigung aller Nationen, wie erträumt. Die Teilnahme an der Model UN wird mir ermöglichen eine Einsicht in den Ablauf zu erhalten. Was kann ich, als Nachwuchskraft verändern? Ist die UN noch eine Berufsoption für mich? Neben der beruflichen und akademischen Herausforderung, freue ich mich ganz besonders auf die Zusammenarbeit mit meinen Kommiliton*innen hier und den Teilnehmer*innen der University of Texas at San Antonio. Es fühlt sich ein wenig an, als würden wir einen Auftritt vorbereiten, derart fiebern wir auf die Woche im April hin.“

Lukas Vengels – M.A. Internationale Studien Friedens- und Konfliktforschung
Peacebuilding Comission / Public Relations

„Durch mein Studium der Politikwissenschaft und Friedens- und Konfliktforschung konnte ich schon einen guten akademisch-wissenschaftlichen Einblick in die Arbeit der VN sowie ihrer Organisationsweise und ihren institutionellen Aufbau gewinnen. So konnte ich in Seminaren etwa über die Funktionsweise des Sicherheitsrates lernen und auf welche Weise und mit welchen Regeln dieser Entscheidungen trifft. Ich bin allerdings der Überzeugung, dass man vieles über die „wirklichen“ Abläufe, nach denen Diplomaten unterschiedlicher Länder mit unterschiedlichen Interessen in Verhandlungen und Entscheidungsfindungen zusammenkommen, nicht aus Büchern, sondern nur in der „erlebten“ und „gelebten“ Praxis erfahren kann. Die NMUN 2019 in New York bieten dazu eine ideale Gelegenheit. So erhoffe ich mir, durch meine Teilnahme in der „Rolle als Diplomat“ aufzugehen und dadurch ein besseres Gespür dafür zu bekommen, wie sich VN-Verhandlungen für die „echten Diplomaten“ wirklich anfühlen und wie dies dann möglicherweise auch auf die Entscheidungsfindungen in den VN wirkt.“

Alexandra Werwitzke – Lehramt an Gymnasien (Politik und Wirtschaft, Geographie)
Conference of the Parties / Public Relations

„Jeden Tag werden wir mit Frage- und Problemstellungen konfrontiert, die nicht an Staatsgrenzen halt machen. Deshalb ist die internationale Zusammenarbeit und weltweite Kommunikation von besonders großer Bedeutung.

Aus der Teilnahme beim National Model United Nations erhoffe ich mir einen möglichst authentischen Eindruck von internationaler Zusammenarbeit gewinnen zu können. Durch den regen Austausch und die Verhandlungen mit jungen Menschen aus der ganzen Welt verspreche ich mir, neue Perspektiven und Sichtweisen auf fächerübergreifende Problemstellungen zu erlangen. Die Erfahrung von internationaler und lösungsorientierter Zusammenarbeit möchte ich für meinen späteren Beruf nutzen und die damit einhergehenden Werte an meine zukünftigen Schülerinnen und Schüler vermitteln.

Die Repräsentation Frankreichs gemeinsam mit Delegierten aus den USA stellt für mich einen besonderen Mehrwert dar. Ich freue mich auf eine interessante Konferenz und blicke voller Begeisterung auf die uns bevorstehenden Monate.“

Helen Weser – M.A. Internationale Studien Friedens- und Konfliktforschung
Commission of Population and Development / Fundraising

„Das Konzept Model United Nations begleitet mich jetzt schon mehrere Jahre durch mein Leben seitdem ich das erste Mal mit 16 Jahren an einer Konferenz teilgenommen habe. Ich habe mich immer wieder dazu entschieden meine Zeit und Energie für dieses großartige Konzept aufzuwenden, da es mich so viele neue Fähigkeiten gelehrt hat und mir immer wieder einen neuen Blickwinkel auf die Menschen und Kulturen dieser Welt aufzeigt. Mit jeder Konferenz verstehe und sehe ich mehr, eine Tatsache, die mich sowohl persönlich als auch als Politikwissenschaftlerin immer ein Stück weiterbringt. Das Bemerkenswerteste an diesen Simulationen ist jedoch, dass sie Menschen mit den verschiedensten Hintergründen zusammenbringt und so einen tiefergehenden Austausch zwischen Ländern und Kulturen möglich macht, wobei das Konzept einer friedlichen und effektiven Kommunikation stets im Fokus steht. All diese Gegebenheiten bewegen mich dazu auch dieses Jahr wieder im MainMun-Team der Goethe-Universität mitzuwirken und motivieren mich als Teil der Frankfurter Delegation nach New York zu reisen, um an dem National Model United Nations teilzunehmen, das außerfrage eine großartige Möglichkeit für uns alle darstellt unsere diplomatischen Kompetenzen zu erweitern und die Arbeit der UNO besser kennenzulernen.“

Mengfei Xu – B.A. Politikwissenschaft & Sinologie
United Nations High Commissioner for Refugees / Public Relations

„Internationale Zusammenarbeit ist nicht nur wichtig, sondern auch nötig. Insbesondere Probleme wie Armut, Hunger und Diskriminierung können meist nicht allein von einer Nation bewältigt werden – da wird Solidarität gebraucht.

Das sagt sich jetzt schön und gut, aber wie funktioniert dies überhaupt? Selbst innerhalb eines Staates, einer Partei, einer Hochschulgruppe ist die Konsensfindung fast eine Unmöglichkeit. Gerade deshalb ist es sinnvoll, bereits früh aus der „Bubble“ rauszutreten und die Zusammenarbeit mit Menschen aus unterschiedlichen Kontexten zu erlernen. Auf Veranstaltungen wie Modeled United Nations Konferenzen haben wir die Möglichkeit einen Einblick in eine solche Arbeitsweise zu erhaschen und uns mit den spannendsten Personen aus mehr als 138 unterschiedlichen Ländern auszutauschen.

Ich erhoffe mir von der Teilnahme an der NMUN in New York und dem Zusammenarbeiten mit der UTSA das Verbessern von Soft-Skills und das Aufbauen internationaler Beziehungen.“